Die zentralen und dezentralen Alternativen für die situationsgerechte Wärmeversorgung von Hallen 

In Hallen der produzierenden Industrie muss ein Heizsystem wegen der Ausdehnungen und der Nutzungsbedingungen besondere Anforderungen erfüllen. Bei der Suche nach einer passenden Hallenheizung sind nicht nur die technischen und ökonomischen Aspekte, sondern auch die ökologischen Kriterien zu berücksichtigen.

Die zentralen und dezentralen Heizvarianten

Es gibt zwei Möglichkeiten, Hallen zu beheizen. Bei zentral gesteuerten Systemen erfolgt der Wärmetransport durch Rohrleitungen zu den Produktionsstätten. Sie arbeiten in einem Pumpen-Warmwasser-Betrieb und haben einen separaten Heizraum.
Vorteile der zentralen Hallenheizungen sind unter anderem die Nutzung von regenerativen Energieträgern und die Möglichkeiten, fossile und biogene Brennstoffe zu kombinieren.
Nachteile zentraler Anlagen sind etwa Wärmeverluste durch lange Leitungssysteme oder der Frostschutz bei wasserbetriebenen Heizungen.

Die dezentralen Systeme erzeugen die Wärme direkt in der zu heizenden Halle. Ein Wärmetransport über Rohrleitungen findet nicht statt und infolgedessen kein Wärmeverlust.

Vorteile sind die kurzfristige Erwärmung und die Vermeidung von Übertragungsverluste. 
Nachteile sind der nur begrenzte Einsatz von regenerativen Energien und der größere Wartungsaufwand durch mehr Brenner.

Unterschiedliche zentrale Heizungsmöglichkeiten

Warmlufterzeuger – gleichmäßige Wärme in jeder Halle
Er hat sich seit Jahrzehnten aufgrund seiner effizienten Brennwerttechnologie bewährt. Diese Technik sorgt dank ihrer großen Wärmestreuung für die gleichmäßige Verteilung der Wärme.

Soll eine Industriehalle hauptsächlich beheizt werden, sind die geräuscharmen Axialventilatoren erste Wahl. Für den gleichzeitigen Luftaustausch kommen die Radialventilatoren für eine gleichmäßige Verteilung infrage.

Lufterhitzer – Warmluftgeräte und Auslassstellen

Hier erfolgt die Erzeugung der benötigten Wärme zentral. Bedingt durch die Größe oft außerhalb der zu heizenden Halle. Es sind verschiedene Arten von Heizvarianten möglich, etwa der Brennwertkessel, die Holzpelletheizung oder Fernwärme. Durch Rohrleitungen fließt das warme Wasser zu den Warmlüftern oder Auslassöffnungen.

Dezentral gesteuerte Infrarotwärme

Die Weiterleitung der Wärme durch Infrarot-Heizstrahler hat Vorteile und gehört zu den wirtschaftlichsten Heizmöglichkeiten einer Halle.

Infrarotheizungen benötigen kein Medium, um ihre Energieform weiterzugeben. Sie erreicht sofort ihr Ziel und verursacht keine Luftverwirbelungen (Zugluft). Diese Eigenschaften wirken positiv auf das Hallenklima und haben Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit.

Hellstrahler Systeme – stufenlos regelbar

Sie können speziell hohe Hallen erwärmen und werden an Decken oder Wänden montiert. Keramikplatten machen das Verbrennen des Luft-Gas-Gemisches sichtbar. Die Temperatur kann bis zu 950 °C hoch werden. Durch Reflektoren leitet ein Infrarot-Heizstrahler die Strahlung gezielt in die Produktionshalle. Moderne Anlagen können sich automatisch dem benötigten Bedarf anpassen.

Dunkelstrahler Systeme – heizen schon niedrige Hallen

Diese Strahler verbrennen ein Sauerstoff-Gas-Gemisch in einem Rohrsystem. Dunkelstrahler können ab einer Deckenhöhe von ungefähr 4 m installiert werden. Durch die Erhitzung des Gemisches entstehen Heißgase. Sie erwärmen die Oberfläche von Strahlrohren mit Reflektoren. Diese geben die Wärme in Form von Infrarotstrahlung ab. Entstehende Abgase leiten die Strahlenrohre direkt aus der Halle.

Deckenstrahlplatten – zentral versorgt, dezentral heizend

Sie gehören zu den Infrarotheizungen, bekommen aber von einer Zentralstelle ihr warmes Wasser. Die Installation erfolgt an der Hallendecke. Durch die Abgabe von Infrarotstrahlen werden die Hallen beheizt.

Fußbodenheizungen – machbar, aber teuer

Eine Fußbodenheizung in einer Industriehalle macht außer der Dimension keinen Unterschied zur Wärmequelle einer Wohnung. Auch hier wird der Fußboden durch warmes Wasser erwärmt. Es wird durch im Boden verlegte Rohre geleitet. Die Wärmequelle ist ein zentraler Behälter, der Wasser aufheizt.

zitrone im wasser

Was genau ist ein Wasserfilter?

Trinkwasser gehört zu einer der kostbarsten Rohstoffe auf der ganzen Welt. Ein erwachsener Mensch sollte pro Tag zwischen 2 und 3 Liter Wasser zu sich nehmen. Leitungswasser ist dabei die erste Anlaufstelle. Doch je nach Ort und Wasserhahn kann es Unterschiede in Sachen Geschmack geben. Eine Lösung muss her. Perfekt geeignet wäre ein Wasserfilter.

Doch was genau wird unter einem Wasserfilter verstanden? Wie funktioniert er? Und worauf müssen Betroffene beim Kauf achten? All diese Fragen und vieles mehr wurde im folgenden Wasserfilter Test ausführlich beantwortet. Zudem gibt es Tipps & Tricks für eine vereinfachte Kaufentscheidung.

Was genau ist ein Wasserfilter?
Zunächst einmal macht es Sinn zu klären, was genau hinter dem Begriff steckt. Im Grunde genommen versteckt sich dahinter ein Haushaltsgerät, mit dessen Hilfe Leitungswasser aus dem Hahn gefiltert werden kann. Mikroorganismen sowie Ablagerungen von Kalk will keiner in seinem Wasser vorfinden. Und genau hier kommt der Filter zum Einsatz.

Viele der Filter haben in ihrem Gehäuse eine Kartusche. Aktivkohlefilter oder Ionenaustauscher sind dabei der Standard. Dank des Filters werden größere Mengen an Schadstoffe abgefangen. Allerdings muss die Kartusche bzw. der Filter generell stetig gewechselt werden. Nur so kann ein sauberes Trinkwasser garantiert werden. 

Arten von Wasserfiltern
Nicht vergessen werden dürfen in diesem Zusammenhang die verschiedenen Arten von Wasserfiltern. Wer sich für den Kauf interessiert, kann zwischen den folgenden Modellen auswählen:

– Tischwasserfilter
– Flaschenfilter
– Einbaufilter
– Reisewasserfilter

Jeder der einzelnen Variationen verfügt über seine eigenen Vor- und Nachteile. Wer viel unterwegs ist, kann auf einen Reisewasserfilter zurückgreifen. Ansonsten richtet sich die Wahl ganz nach den persönlichen Bedürfnissen.

Worauf muss beim Kauf geachtet werden?
Oft unterschätzt beim Kauf werden die Aspekte, auf die es wirklich ankommt. Viele schauen zu Beginn lediglich auf den Preis. Doch auch diverse Funktionen, Ausstattung und mehr spielen eine Rolle. Anbei eine Auflistung der wichtigsten Punkte:

=> Fassungsvermögen
=> Material
=> Lebensdauer
=> Filtergeschwindigkeit
=> Kosten

Wie viel genau in den Filter hineinpasst, hängt vom Fassungsvermögen ab. Dieser ist nämlich in diversen Größen erhältlich. Kleine Modelle bewegen sich zwischen 2 und 3 Litern. Größere hingegen können schnell einmal auf 5 Liter oder mehr kommen. Das richtet sich ganz nach der Anzahl an Personen, die das Gerät bedient.

Material und Lebensdauer sind für die Qualität verantwortlich. BPA-frei sowie eine stabile Verarbeitung sorgen auch nach Jahren für eine einwandfreie Nutzung. Am Schluss sollte jeder noch auf die Filtergeschwindigkeit achten. Sie gibt an, wie schnell das Gerät das Wasser in einer bestimmten Zeit frei von Schadstoffen filtern kann.

Zusammenfassung
Wasserfilter sind eine tolle Möglichkeit, um Wasser aus dem Trinkhahn sauber zu filtern. Schadstoffe und andere Rückstände können nämlich schädlich für die eigene Gesundheit sein. Mittlerweile gibt es gar Wasserhähne, die mit einem integrierten Filter kommen. Jedoch bewegen sich diese in einer anderen Preisklasse. Am Schluss lohnt es sich stets die verschiedenen Angebote miteinander zu vergleichen. Dann sollte dem anstehenden Kauf des Filters und Genuss des Wassers nichts mehr im Weg stehen.